Spiesser akzeptiert gerichtliche Verbote

Die Spiesser GmbH wird nicht weiter mit dem Slogan werben, "Deutschlands auflagenstärkste Jugendzeitschrift" zu sein. Die Bauer Verlagsgruppe hatte wegen der Behauptung im November vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Zeitschrift erwirkt. Außerdem behauptete der "Spiesser", er habe den günstigsten Tausender-Auflagen-Preis.

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Das Landgericht Hamburg erkannte nun in den Behauptungen erhebliche Wettbewerbsverstöße. Der Geschäftsführer der Spiesser GmbH, Frank Haring, hat die beiden Verbote als endgültige Regelung akzeptiert und auf die Einlegung eines Widerspruchs verzichtet.

Die Bauer Verlagsgruppe hatte geklagt, weil der „Spiesser“ nur fünfmal im Jahr erscheint und gratis abgegeben wird. Deshalb könne er nicht mit Kaufzeitschriften wie „Bravo“ verglichen werden.

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