DFB: Ausgleichszahlungen für Amateurclubs

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erwägt Ausgleichszahlungen an Amateurklubs, die durch die neuen Anstoßzeiten der Bundesliga Zuschauer verlieren könnten. "Wird der Nachweis zweifelsfrei erbracht, sind für betroffene Vereine Ausgleichssysteme denkbar", sagte DFB-Präsidenten Theo Zwanziger gegenüber der "Welt am Sonntag". Besonders die frühen Anstoßzeiten am Sonntag sorgen bei den Amateurvereinen für Unmut, da viele Begegnungen der unteren Spielklassen zeitgleich stattfinden.

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Am vergangenen Freitag hatte die Deutsche Fußball-Liga die TV-Rechte an ARD und Premiere vergeben. Im Zuge der Ausschreibung wurden die Spieltage umgestaltet. Die Änderungen betreffen zwei Zweitliga-Spiele, die künftig am Samstag um 13.00 Uhr und eine Erstliga-Partie, die um 18.30 Uhr stattfinden wird. Am Sonntag werden künftig drei Begegnungen der Zweiten Liga um 13.30 Uhr angepfiffen, die Bundesliga-Spielen werden um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen.
„Ich kann die Kritik am Sonntagsspiel um 15.30 Uhr nachvollziehen“, sagt Zwanziger. „Für das Miteinander zwischen Spitzen- und Breitensport muss man aber Verständnis für die andere Seite haben.“

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