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Gibt DFL Disney den Vorzug vor Premiere?

Wenn an diesem Freitag die Vergabe der Fußball-Bundesliga-Rechte entschieden wird, könnte es eine Überraschung geben: Der Disney-Sender ESPN soll nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein besseres Angebot gemacht haben, als der Pay-TV-Sender Premiere. Möglich wäre, dass ESPN die Bundesliga-Spiele über einen Premiere-Kanal ausstrahlt und dem Zuschauer so den Decoderwechsel erspart.

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Premiere könnte sein Angebot allerdings auch noch nachbessern. Momentan befindet sich der Sender in einer schwierigen Situation. Einerseits ist Premiere von den Bundesliga-Rechten stark abhängig, andererseits plagen den Sender Bankschulden in Höhe von 341 Millionen Euro.

Auch die DFL muss die Erwartungen bei der diesjährigen Rechtevergabe zurückschrauben. „Es wird ein hartes Stück Arbeit, die bisher gezahlten 409 Millionen Euro pro Spielzeit noch einmal zu erreichen“, heißt es bei der DFL. Intern hatte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert von einem „Zielkorridor zwischen 400 und 430 Millionen Euro“ gesprochen.

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