Gerücht: Geheime Massenentlassungen bei Google

Durch das Silicon Valley rast gerade eine der größten Kündigungswellen in der Geschichte der US-Hightech-Industrie. Seit 27. August zählte Techcrunch-Layoff-Tracker 78,681 entlassende Mitarbeiter. Fast jedes Unternehmen findet sich in der Rausschmeißer-Liste als Übeltäter – nur Google taucht nicht auf. Der Suchmaschinen-Gigant gilt als extrem krisensicher und mitarbeiterfreundlich – bis jetzt. Nach einem Bericht des US-Blogs […]

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Durch das Silicon Valley rast gerade eine der größten Kündigungswellen in der Geschichte der US-Hightech-Industrie. Seit 27. August zählte Techcrunch-Layoff-Tracker 78,681 entlassende Mitarbeiter. Fast jedes Unternehmen findet sich in der Rausschmeißer-Liste als Übeltäter – nur Google taucht nicht auf. Der Suchmaschinen-Gigant gilt als extrem krisensicher und mitarbeiterfreundlich – bis jetzt.

Nach einem Bericht des US-Blogs Webguild.org ist Google gerade dabei, sich unbemerkt von bis zu 10.000 Mitarbeitern zu trennen. Ein Gerücht mit viel Sprengkraft, denn nach den Bestimmungen der US-Börsenaufsicht SEC muss ein börsennotiertes Unternehmen Entlassungen umgehend melden. Doch Google schweigt.

Daya Baran schreibt in dem Posting, dass Google sich eines Tricks bedienen würde, um rund 10.000 Mitarbeiter zu verstecken. Offiziell gibt die Suchmaschine ihre Angestelltenzahl mit 20.123 an. Baran schätzt sie allerdings auf über 30.000. Diese Differenz entsteht, indem die Suchmaschine tausende von Angestellten als Teilzeitkräfte bzw. Zeitarbeiter tarnt. Damit die Company jedoch nicht in die Gefahr gerät, die Zeitarbeiter juristisch als Angestellt zu deklarieren, werden sie alle paar Monate auf einen neuen Posten geschoben.

Gerade diesen verstecken „Schwarzarbeitern“ soll nun der Rausschmiss drohen. Denn Barans Text endet mit der düsteren Prophezeihung: „There is no question the economic downturn is hitting Google hard and with the slowdown in online advertising, their troubles are just beginning.“

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