Rechnungshöfe kritisieren großzügigen SWR

Der Südwestrundfunk steht in der Kritik: Die Rechnungshöfe von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben den SWR aufgefordert, die Effektivität bei Fernsehproduktionen zu erhöhen. Bei achtzehn untersuchten Produktionen seien die Kosten zu hoch veranschlagt worden, auch für Bewirtung sei zu viel ausgegeben worden.

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Die Rechnungshöfe kritisierten, dass die Leistung der SWR-Tochter „Maran“ „verbesserungsbedürftig“ sei. Der Aufwand beim SWR für Personal stieg von 2003 bis 2006 um drei Prozent auf 578 Millionen Euro. Der Anteil am Gesamtaufwand betrug zuletzt 53,4 Prozent. Im selben Zeitraum seien die Ausgaben für Bewirtung und Repräsentation zu großzügig ausgefallen. Allein im Jahr 2006 wurden dafür 1,1 Millionen Euro ausgegeben.

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