Holtzbrinck: Watchberlin wird „eingefroren“

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck legt ihr Videoportal „WatchBerlin“ auf Eis. Schon Ende kommender Woche soll die Sendung „WatchBerlin News“ eingestellt werden, weitere Formate folgen bis Ende Dezember. Redakteure werden jedoch nicht entlassen, so Chefredakteur Bernhard von Hülsen gegenüber MEEDIA.

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„Der Vorschlag, ‚WatchBerlin‘ vorerst auf Eis zu legen, kam von uns“, so der Chefredakteur der AVE Fernsehproduktion. Es gebe Probleme mit der Re-Finanzierung, und angesichts dessen wolle man in den kommenden Monaten erst einmal die Entwicklungen auf dem Anzeigenmarkt abwarten.

Die fünf bis acht zuständigen Redakteure der hunderprozentigen Holtzbrinck-Tochter seien von der Programm-Einstellung aber nicht betroffen. „Wir werden weiterhin das tun, was wir am besten können: Bewegtbild-Inhalte für TV und Online produzieren, so wie wir das bereits für Zoomer und ‚Die Zeit‘ machen“, sagte von Hülsen auf Anfrage von MEEDIA. Geplant sind auch Beiträge im Berliner Raum in den Bereichen Tourismus und Event.

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