ORF droht Privatisierung

Dem finanziell angeschlagenen Österreichischen Rundfunk (ORF) droht die Privatisierung. Allein in diesem Jahr wird der Sender rund 100 Millionen Euro Defizit anhäufen, die Einnahmen aus Werbung sind drastisch eingebrochen.

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Der ORF finanziert sich weit mehr als die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender aus Werbung: Diese Einnahmequelle ist aber durch die Finanzkrise stark zurückgegangen. Der ORF verlangt nun von der Politik, dass ihm Gebührenerlässe für sozial schlecht gestellte Gruppen in Österreich aus öffentlichen Haushalten ersetzt werden. Ein Modell, das bei den Parteien auf wenig Gegenliebe stößt. Dagegen werden die Forderungen nach einer Privatisierung lauter: Der ORF könnte zumindest teilweise an private Geldgeber verkauft werden. So könnte auch der öffentlich-rechtlicher Status gewahrt werden.

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