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TV-Premiere: Geisterreporterin im CNN-Studio

Science Fiction-Technik im US-Fernsehen: Mit einem spektakulären Scoop überraschte CNN während seiner Sendung zur Präsidentenwahl die Zuschauer. Zum ersten Mal wurde in einer Live-Fernsehsendung eine holografische Projektion für ein Interview genutzt: Star-Moderator Wolf Blitzer hat im CNN-Wahlstudio in New York mit einem Hologramm der Polit-Reporterin Jessica Yellin gesprochen: "Ich weiß, dass Du mindestens 1000 Meilen weg bist, aber es sieht so aus, als wärst Du genau hier."

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Für den Beam-Effekt war eine extrem aufwändige Technik notwendig. Yellin wurde in einem Zelt von 35 ringförmig postierten High Definition-Kameras aufgenommen. Allein für die Vorbereitung benötigten die Techniker drei Wochen.

Es ist allerdings fraglich, ob CNN – wie behauptet – wirklich ein Hologramm in das Studio projiziert hat. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Daten aus Chicago in das Video der Studio-Übertragung integriert worden sind. So hätten zwar die Fernsehzuschauer die Gestalt von Yellin sehen können, nicht aber der Moderator und andere Betrachter im Studio. Die Projektion von komplexen Hologrammen in leere Luft gilt derzeit technisch als noch nicht möglich.

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