„Sportbild“ gegen FC Bayern: Blatt-Verbot für Klinsi & Co.?

Vor einiger Zeit ging es hier um das, sagen wir, leicht gestörte Verhältnis zwischen Springers „Roter Gruppe“ und Jürgen Klinsmann. Der Streit ist inzwischen mächtig eskaliert. „Sportbild“ und der Bayern-Trainer verkehren offenbar nur noch über Anwälte miteinander. Nachdem Klinsmann zunächst den Chefreporter des Blatts von Pressekonferenzen aussperrte, haben sich alle Bayern-Profis dem Boykott ihres Chefs […]

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Vor einiger Zeit ging es hier um das, sagen wir, leicht gestörte Verhältnis zwischen Springers „Roter Gruppe“ und Jürgen Klinsmann. Der Streit ist inzwischen mächtig eskaliert. „Sportbild“ und der Bayern-Trainer verkehren offenbar nur noch über Anwälte miteinander. Nachdem Klinsmann zunächst den Chefreporter des Blatts von Pressekonferenzen aussperrte, haben sich alle Bayern-Profis dem Boykott ihres Chefs angeschlossen. Grund ist die Veröffentlichung sämtlicher Vertragsinhalte inklusive des Millionengehalts von Bastian Schweinsteiger in der „SpoBi“.

Deshalb war ich gespannt, wie Chefredakteur Pit Gottschalk reagiert – und war verblüfft: Es gibt keine Reaktion. Im Editorial der aktuellen Ausgabe geht es um Hoffenheim und Leverkusen, im Inhaltsverzeichnis sucht man vergeblich nach einer Bayern-Story. Das dürfte auch eine Premiere sein: Eine „Sportbild“-Ausgabe ohne den Rekordmeister. Eigentlich ist es logisch: Auf den Reporter-Boykott folgt das Blatt-Verbot. Aber was sagen eigentlich die Leser dazu?

Paar-Therapeuten kennen diese Entwicklung: Wo zwei sich streiten, ist noch nicht alles verloren. Gefährlich wird’s, wenn sie gar nicht mehr miteinander reden. Vielleicht wäre es an der Zeit, einen Mediator einzuschalten, der die Beziehungskiste zwischen Klub und Magazin entrümpeln hilft. Sonst wird es wohl bald ein Machtwort von ganz oben geben…

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