Niemand interessiert sich für die Medientage

Au weia. Da zeigt man die Eröffnung der Medientage München gleich auf zwei Sendern – dem Bayerischen Fernsehen und Phoenix – hat eine Keynote vom Rupert-Murdoch-Sohn und gefühlte 47 Top-Leute in der Elefantenrunde und dann sowas: Kaum jemand wollte es sehen. Nur jeweils 20.000 Interessierte schauten die Live-Übertragungen der beiden Kanäle am Mittwochmorgen, die Marktanteile […]

Anzeige

Au weia. Da zeigt man die Eröffnung der Medientage München gleich auf zwei Sendern – dem Bayerischen Fernsehen und Phoenix – hat eine Keynote vom Rupert-Murdoch-Sohn und gefühlte 47 Top-Leute in der Elefantenrunde und dann sowas: Kaum jemand wollte es sehen. Nur jeweils 20.000 Interessierte schauten die Live-Übertragungen der beiden Kanäle am Mittwochmorgen, die Marktanteile von je 0,4% lagen weit unter den Durchschnittswerten der Sender. So erreicht das Bayerische Fernsehen im Normalfall das Fünffache dieser Katastrophenquote und selbst das kleine Phoenix liegt sonst ungefähr beim Doppelten der Medientage-Quoten. Im jungen Publikum sah es sogar noch katastrophaler aus: Die Zahl der 14- bis 49-jährigen Zuschauer konnte im Bayerischen Fernsehen überhaupt nicht gemessen werden, weil sie zu gering war, bei Phoenix waren es gerade mal 10.000.

Sobald die immer so um die Zuschauerzahlen kämpfenden Protagonisten also mal selbst zum Objekt der Berichterstattung werden, ergreift das Publikum rasend schnell die Flucht.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige