Apple: Kommt das Rezessions-MacBook?

Die Gerüchte brodeln über: Seit Wochen haben Apple-Aficionados, wie die Anhänger des Kultunternehmens aus Cupertino genannt werden, den 14. Oktober im Auge. Das ist schon der nächste Dienstag. Anlass der Aufregung: Wieder einmal werden Produkt-Updates erwartet. Und was für welche: Nach der zweiten iPhone-Generation, die im Juli das Licht der Welt erblickte und nach der […]

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Die Gerüchte brodeln über: Seit Wochen haben Apple-Aficionados, wie die Anhänger des Kultunternehmens aus Cupertino genannt werden, den 14. Oktober im Auge. Das ist schon der nächste Dienstag.

Anlass der Aufregung: Wieder einmal werden Produkt-Updates erwartet. Und was für welche: Nach der zweiten iPhone-Generation, die im Juli das Licht der Welt erblickte und nach der Grundauffrischung der iPods vom September erscheint nun die Generalüberholung der MacBooks überfällig.

Entsprechend kursieren im Web die wildesten Spekulationen über Nachfolgemodelle. Wenige Tage vor dem vermeintlich großen Tag sind angeblich Beweisfotos der neuen Modelle aufgetaucht. So vermeldete das Technologie-Blog Inquisitr, das vom renommierten australischen Blogger Duncan Riley (früher: TechCrunch) betrieben wird, dass der Launch der neuen Produktreihe unmittelbar bevorsteht. Mehr noch: AppleInsider will unterdessen bereits erste Eindrücke erhalten haben, die dem MacBookAir ähneln und laut einer chinesischen Website so aussehen.  

Glaubt man der Apple-Informationsseite 9to5 könnten die neuen MacBooks tatsächlich mehr als ein Upgrade sein – nämlich eine „der größten Apple-Innovationen des letzten Jahrzehnts“. Und das nicht zuletzt wegen der Fertigungsmethode „Brick“, die bereits heftig in den Foren diskutiert wird. Das MacBook-Gehäuse soll „mit Lasern und Wasserdüsen aus einem Flugzeugaluminium-Block herausgeschnitten werden“, wie das deutsche Apple-Blog Mac-Essentials.de erklärt. Apple habe damit „einen völlig neuen Fertigungsprozess aufgebaut, auf den Henry Ford stolz wäre“, folgert 9to5mac.

Aus Sicht der zuletzt arg gebeutelten Aktionäre könnte die neuen MacBooks jedoch mit noch einer interessanten Neuerung daherkommen: Nämlich mit einem extrem aggressiven Pricing. So könnte die günstigste MacBook-Variante in eine Preiskategorie vorstoßen, die Apple bislang gemieden hat – nämlich das „Unter-1000-Dollar-Segment“. Glaubt man Inquisitr, so soll das neue MacBook bereits für 800 Dollar in die Regale kommen!

Damit würde Apple den Forderungen der Analysten Rechnung tragen, die zuletzt moniert hatten, der Computer-Pionier werde aufgrund seiner Hochpreis-Strategie beim kommenden Einbruch der US-Konjunktur erhebliche Probleme bekommen. Die zuletzt völlig leckgeschlagene Apple-Aktie reagierte im frühen Handel mit einem moderaten Aufschlag von 2 Prozent auf nunmehr 92 Dollar – ob sie den jüngsten Gerüchten geschuldet sind, erscheint im turbulenten Marktunfeld indes eher unklar. 

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