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Bertelsmann und Google schließen einen Pakt

Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Bis zum Ende der Buchmesse hielten alle still und die Reihen geschlossen. Man sagte: Die Digitalisierung ist keine Gefahr für das Buch und neumodische Reader wie Amazons Kindle erst recht nicht. Doch dann kann man nun bei Heise.de lesen: „Der US-amerikanische Verlag Random House, eine Tochter der Bertelsmann AG, […]

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Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Bis zum Ende der Buchmesse hielten alle still und die Reihen geschlossen. Man sagte: Die Digitalisierung ist keine Gefahr für das Buch und neumodische Reader wie Amazons Kindle erst recht nicht. Doch dann kann man nun bei Heise.de lesen: „Der US-amerikanische Verlag Random House, eine Tochter der Bertelsmann AG, hat einen Kooperations-Vertrag mit dem Suchmaschinenbetreiber Google geschlossen. Google wird demnach Veröffentlichungen von Random House in seine Buch-Suchmaschine Google Book Search aufnehmen. Google Book Search liefert Volltext-Suchergebnisse aus digital gescannten Büchern.“
Der Vertrag gilt erst einmal nur für die USA. Aber dieser Vertrag ist im gewissen Sinne eine Zeitenwende und könnte für einige Umwältzungen in der Verlagswelt sorgen. Es wird nicht an den deutschen Grenzen Halt machen. Hierzulande würde er Bücher der Bertelsmann-Töchter Blanvalet, C. Bertelsmann, Heyne, Falken, Goldmann oder Knaus oder Manhattan betreffen.
Bertelsmann reagiert – ob gewollt oder genötigt – mit dieser Kooperation vor den Begebenheiten einer vernetzten, digitalisierten und von Google bestimmten Web-Welt. Es ist doch so: Wer nicht von Google gefunden wird, existiert nicht. Also existiert auch Literatur – zumindest in den Augen der Digital native – nur dann, wenn sie auch von Google gescannt und im Volltext durchsucht werden kann.
>> Medienrauschen
>> new-business

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