„Laviva“ – heiß begehrt

Zwei Wochen Oktober sind vergangen und Der Rewe-Konzern hat rund 350.000 Exemplare von seiner Kundenzeitschrift „Laviva“ verkauft. Das behauptet Rewe jedenfalls selbst. Die Druckauflage lag bei 700.000 Exemplaren, der Verkaufspreis bei schmalen 80 Cent. Ich las diese Meldung nachdem ich von Mittagseinkäufen im örtlichen Penny-Markt zurückkehrte. Noch in völliger Unkenntnis der Hurra-Meldung aus der Rewe-Zentrale […]

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Zwei Wochen Oktober sind vergangen und Der Rewe-Konzern hat rund 350.000 Exemplare von seiner Kundenzeitschrift „Laviva“ verkauft. Das behauptet Rewe jedenfalls selbst. Die Druckauflage lag bei 700.000 Exemplaren, der Verkaufspreis bei schmalen 80 Cent. Ich las diese Meldung nachdem ich von Mittagseinkäufen im örtlichen Penny-Markt zurückkehrte. Noch in völliger Unkenntnis der Hurra-Meldung aus der Rewe-Zentrale habe ich dieses Foto mit dem Handy gemacht. Sowohl am Zeitschriften-Regal als auch an der Kasse waren die „Laviva“-Fächer ratzeputz leer.

Ich habe mir die Zeitschrift zum Start angeschaut und war wenig begeistert. Seelenloses, belangloses Frauenzeitschriften-Einerlei. Aber offenbar haben Rewe und die produzierende Medienfabrik Gütersloh einen Nerv getroffen. 350.000 Exemplare in zwei Wochen, das ist sehr ordentlich. Oder ist es doch nur der niedrige Preis oder die beigelegten Coupons? Egal. Jedenfalls scheint sich „Laviva“ zur Erfolgsstory zu mausern. Die Macher von Frauenzeitschriften bei Verlagen wie Burda werden vor Wut in die Tischkante beißen. Die Burdas haben ja auch schon versucht, juristisch gegen „Laviva“ vorzugehen, weil das Heft zu sehr dem Burda-Blatt „Freundin“ ähnlich sehe. Na ja. Print lebt aber offenbar tatsächlich. Und sei es nur für 80 Cent in Supermarkt-Regalen.

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