AdLoft: 16-jähriger Gymnasiast greift Burda und die Samwer-Bründer an

Bei der Werbe-Vermarktung von Internet-Angeboten gibt es zwei große Trends. Erstens: Es entstehen immer mehr vertikale Vermarkter, die mit Spezialangeboten eine spitze Zielgruppen erreichen wollen. Zweitens: Selbst kleinste Webseiten, die nur ein Nischenklientel bedienen, werden für die Werbewirtschaft immer interessanter. Die Gewinner dieser Entwicklung sind spezialisierte Marktplätze für Online-Ads. Die Nummer eins in Deutschland ist […]

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Bei der Werbe-Vermarktung von Internet-Angeboten gibt es zwei große Trends. Erstens: Es entstehen immer mehr vertikale Vermarkter, die mit Spezialangeboten eine spitze Zielgruppen erreichen wollen. Zweitens: Selbst kleinste Webseiten, die nur ein Nischenklientel bedienen, werden für die Werbewirtschaft immer interessanter. Die Gewinner dieser Entwicklung sind spezialisierte Marktplätze für Online-Ads. Die Nummer eins in Deutschland ist die Samwer-Beteiligung Adscale. Dazu startete Burda vor rund drei Wochen auch noch Adjug.

Der neueste Player bei den Werbe-Marktplätzen ist AdLoft. Das Besondere: Hinter dem Start-up steht der 16-jährige Gymnasiast Philipp Petrescu. Der Pennäler aus Kempen bei Düsseldorf macht die Seite aber nicht alleine: „Mich unterstützen dabei zwei Studenten (BWL/Mediendesign) und ein Entwicklerteam aus dem UK“, schreibt Petrescu in seinem About-Text.

Trotz Rezessionsängsten laufen die Geschäfte für die Spezial-Vermarkter bestens. Das soll auch bleiben. So sagte Adcale-Gründer Klaus von Doemming im MEEDIA-Interview: „Der Traffic wird auch in den nächsten Monaten weiter wachsen. Einzig die Wachstumsgeschwindigkeit könnte abflachen. Aber der große Einbruch wird ausbleiben.“

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