Geteiltes Echo auf Roche-Reihe

In dem neuen 3sat-Fünfteiler "Charlotte Roche unter..." schlüpft die Skandalautorin in die Rolle einer Praktikantin und stellt Berufe wie Bestatter, Müllmann oder Lastwagenfahrer vor. In den Medien findet die Reihe ein geteiltes Echo.

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Für die „Süddeutsche“ ist „der Erkenntnisgewinn dieser sagenhaft langweiligen Fernsehstrecke gleich Null“. Könnte man sich nicht „an dem charmanten Wesen der Roche erfreuen“, wäre die 3sat-Produktion „eine ziemlich schlechte Sendung“.

Die „FAZ“ findet Gefallen an den „gleichermaßen lustigen und lehrreichen“ Mini-Reportagen aus der Berufswelt und lobt die „sympathische Unbeschwertheit“, die „das Fernsehen öfter vertragen könnte“.

„Charlotte Roches harmlos doof aber ist zum Gähnen langweilig“, urteilt die „Frankfurter Rundschau“. Deshalb – und das sei „ganz und gar sicher“ – werde die Sendung „ein totaler Flop“.

Bei Spiegel Online dagegen herrscht über die erste Folge die reine Begeisterung: Sie „lebt, wie die anderen auch, von Roches Direktheit, ihrer unverblümten Art, ihrer Naivität, ihrem Charme, ihrem Witz, ihrem wachen Geist und ihrer Schlagfertigkeit.“ Doch „nie wieder kommt die Selbsterfahrerin so nah an ihre Grenze, an ihre Ängste, nie wieder ist die Rechtfertigung eine Frau im Berufsleben Fremder zu zeigen, so gegeben, wie in dieser Folge.“

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