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Dunkle Wolken am Medienhimmel: „It’s going to be ugly“

Nach der katastrophalen letzten Woche an der Wall Street sind die US-Medienkonzerne dabei, den Schaden zu beziffern. Und es sieht nicht gut aus: Zum einen scheint das Werbegeschäft weiter zusammenzubrechen, zum anderen macht man sich Sorgen um das „consumer spending“.  Anfang des Jahres waren die Vorhersagen von einem Werbewachstum von 3-4 Prozent ausgegangen. In den […]

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Nach der katastrophalen letzten Woche an der Wall Street sind die US-Medienkonzerne dabei, den Schaden zu beziffern. Und es sieht nicht gut aus: Zum einen scheint das Werbegeschäft weiter zusammenzubrechen, zum anderen macht man sich Sorgen um das „consumer spending“. 
Anfang des Jahres waren die Vorhersagen von einem Werbewachstum von 3-4 Prozent ausgegangen. In den Folgemonaten wurde diese Zahl dann auf 2 Prozent zurückgenommen  – angesichts der Olympischen Spiele und der US-Wahlen ein eher schwaches Wachstum. Nun fürchten Experten, daß es noch deutlich schlechter kommen könnte. Von Januar-Juni ergibt sich nach neuesten Rechnungen von Nielsen sogar ein Rückgang der Werbeausgaben um 1,4 Prozent.
Die größte Überraschung: Werbung im Internet fiel in den USA im ersten Halbjahr um 6 Prozent. Der Grund liegt darin, dass der Finanzsektor um 27% weniger warb. Und der ist mit 9 Mrd. Dollar immerhin nach Automobil und Einzelhandel der drittgrößte Werbesektor der USA. (Zum Vergleich: in Deutschland rechnet man damit, daß in diesem Jahr die Internet-Werbung um etwa 10% steigt!) 

Für 2009 sieht es ganz düster aus: „It’s going to be ugly“, hört man gleichermaßen in New York und Los Angeles. „We still haven’t seen the bottom to all this“.

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