IFA-Rückblick: Aufhänger gesucht!

Zwei Wochen ist es jetzt schon fast wieder her, seit die IFA ihre Türen geschlossen hat. Das Blätterrauschen ist verklungen, dafür fallen langsam draußen die Blätter von den Bäumen. Der Sommer ist vorbei. Es wird Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, welche der vielen IFA-Neuheiten uns die länger werdenden Abende versüßen könnten. Und sei es […]

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Zwei Wochen ist es jetzt schon fast wieder her, seit die IFA ihre Türen geschlossen hat. Das Blätterrauschen ist verklungen, dafür fallen langsam draußen die Blätter von den Bäumen. Der Sommer ist vorbei. Es wird Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, welche der vielen IFA-Neuheiten uns die länger werdenden Abende versüßen könnten. Und sei es auch nur, weil gerade sämtliche Redaktionen ihre Weihnachts-Specials produzieren.
Was ist also nun hängen geblieben, von der 48. Internationalen Funkausstellung in Berlin? Sicherlich nicht die Waschmaschinen, Geschirrspüler und dergleichen, die sich dieses Jahr getreu dem Marketing-Zauberwort „Vernetztes Zuhause“ erstmals unter die Unterhaltungselektronik mischen durften. Die iPod-weiße Ware wirkte doch noch irgendwie fehl am Platz. Und auf Kühlschränke mit Fernseher oder Kaffeemaschinen mit MP3-Player hat einfach niemand gewartet.
Es regierten also doch wieder die Könige der IFA –die Fernseher sind es, die hängen bleiben. Und das meine ich ganz wörtlich: Der moderne Flachbildschirm muss hängen! Vorbei die Zeiten, in denen auch das noch so teuerste Gerät in fast ebenso teuren Designer-Truhen oder auf TV-Sideboards versteckt werden musste. Vorbei auch die Zeit, als Flat-TVs zu fett und zu schwer für manche Wohnzimmerwand waren.
Wenn es dieses Jahr einen IFA-Trend gab, dann diesen: wie das Programm, so auch die Fernseher – schön flach müssen sie sein. Den Rekord aufgestellt hat Sony mit der nur einen Zentimeter dünnen Fernsehflunder. Das Modell mit dem wie immer wunderschön umständlichen Namen KDL-40ZX1′>Hitachi und Philips‘>fleißig geforscht.


Sony‘>: Finden Sie den Fernseher in diesem Bild!

Als kleiner Junge habe ich immer davon geträumt, die Menschen auf den Bildern an der Wand würden plötzlich anfangen zu reden und sich zu bewegen. Das waren eher Albträume. Heute würde ich mir hingegen wünschen, meine Besucher ein bisschen erschrecken zu können: Mit genau so einem, fast unsichtbar dünnen IFA-Wandfernseher, den ich dank PC-Vernetzung zum Ölgemälde oder Stilleben umfunktionieren würde. Bis gerade mal keiner hinguckt, dann drücke ich auf Play – und aus Kunst wird Kino. Das wär doch was, für diesen Herbst: Ein Filmabend mit vorheriger Vernissage. Und Überraschungseffekt.

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