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Vox: Killer-Quoten dank Krimi-Serien

Huch, ein Déjà-vu: Der Montag aus der Vorwoche wiederholt sich. Vox gelingt mit seinen amerikanischen Krimiserien in der Primetime wieder ein kleines Quotenwunder. „CSI: NY“ schafft erneut über 15 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. „Criminal Intent“ holt im Anschluss immer noch 12,2 Prozent. Von einem solchen Serienmontag kann Pro Sieben derzeit nur träumen. Immerhin: „Moonlight“ und „Eureka“ funktionieren dort einigermaßen stabil – trotz der kuriosen Doppel-Programmierung.

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Zwei Stunden „Moonlight“, eine Stunde „Eureka“ – in der Vorwoche war’s noch genau andersrum. Welcher Zuschauer soll da denn noch durchblicken? Trotzdem schalteten um 20.15 Uhr 1,43 Mio. Zuschauer ein (11,2 Prozent), die zweite Folge der Vampirserie konnte sich um 21.15 Uhr sogar noch etwas verbessern (1,54 Mio. Zuschauer, 11,7 Prozent MA), bevor „Eureka“ dann gute 12 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe holte und gegen Vox mit der Anwaltsserie „Shark“ (9,8 Prozent) wieder die Nase vorn hatte. Mit seinem Montagsfilm „Wedding Bells“ spielte Sat.1 derweil – wie so oft in letzter Zeit – in einer ganz anderen Liga: 9 Prozent Marktanteil (1,16 Mio. Zuschauer), das gehört zu den Standardwerten des Senders aus der Vorwoche und war nur knapp besser als Kabel eins mit 1,12 Mio. Zuschauern und 8,6 Prozent für „Werner – Volles Rooäää!“. Die Top 5 der Sat.1-Sendungen mit zweistelligen Marktanteilen vom Montag ist wieder randvoll mit Richtern und Pseudo-Ermittlern vom Nachmittag. Ein trauriges Bild. Aber so schafft Sat.1 immerhin 10,7 Prozent Tagesmarktanteil – das scheint der Senderspitze zu genügen.

Klar die Nase vorn hatte erneut RTL, der Tagesmarktanteil lag bei 16,3 Prozent vor Pro Sieben mit 12,4 Prozent. „Wer wird Millionär?“ interessierte stabile 17,6 Prozent der jungen Zuschauer, im Anschluss baute Sternekoch Christian Rach die Gaststätte „Schnitzelkaiser“ zur Brauerei um – und scheiterte nachher an einem verärgerten Vermieter. Das wollten 2,93 Mio. werberelevante Zuschauer sehen. Der Marktanteil war nicht ganz so gut wie in der Vorwoche, aber über 22,5 Prozent für die meistgesehene Sendung des Tages (in der Zielgruppe) braucht sich bei RTL niemand zu beschweren. Clever auch die Kollegen von „Extra“, die ihre Sendung bereits in der Vorwoche unmittelbar im Anschluss an „Rach, der Restauranttester“ mit einem Gastronomie-Thema samt Rach-Interview begannen. Der Audience Flow scheint zu funktionieren. 1,89 Mio. blieben beim Schrowange-Magazin hängen, das macht sehr gute 22,7 Prozent Marktanteil (nur „GZSZ“ war am Vorabend besser).

Und auch bei RTL 2 gibt’s erfreuliche Nachrichten: Die „Kochprofis“ haben ganz schön Dampf auf der Mütze und steigern sich vom guten Wert aus der Vorwoche nochmal um zwei Prozentpunkte auf 10,7 Prozent Marktanteil (1,37 Mio. Zuschauer). Sogar das „Frauentausch“-Spezial danach kam diesmal auf 6,9 Prozent MA. Mal sehen, wie das weitergeht, wenn RTL 2 in zwei Wochen den kompletten Montag über den Haufen wirft, um dann neue Folgen von „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ und sein Serien-Line-up mit „Californication“ und „Dexter“ zu zeigen.

Das ZDF holt mit seinem Montagsfilm „Die Lüge“, in der Nadja Wörner eine Doppelgängerin trifft und sich auf ein unmoralisches Spiel einlässt, derweil gute 10,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Doku „Erlebnis Erde“ im Ersten hingegen interessierte kaum junge Zuschauer (4 Prozent MA), war aber auch beim Gesamtpublikum mit 2,81 Mio. kein Riesenerfolg. Stattdessen erobert sich Günther Jauch die Position der meistgesehenen Sendung des Tages zurück: 7,03 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren sahen am Montag „Wer wird Millionär?“, Christian Rach hielt um 21.15 Uhr 5,84 Mio. vor den Fernseher – insgesamt gut 500.000 Zuschauer mehr als in der Vorwoche.

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