Liebe Start-ups, sprecht mit uns

In mittlerweile drei Blog-Postings (I, II, III) beschäftigt sich Robert Basic mit der Frage, wie in Deutschland über die einheimische Start-up-Szene berichtet wird. Passend dazu forderte Basic die betroffenen Gründer auf, über ihre Erfahrungen mit Journalisten, Bloggern und PR-Agenturen zu berichten. Beim Lesen der Einträge – und vor allem bei einigen Kommentaren – fällt auf, […]

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In mittlerweile drei Blog-Postings (I, II, III) beschäftigt sich Robert Basic mit der Frage, wie in Deutschland über die einheimische Start-up-Szene berichtet wird. Passend dazu forderte Basic die betroffenen Gründer auf, über ihre Erfahrungen mit Journalisten, Bloggern und PR-Agenturen zu berichten.
Beim Lesen der Einträge – und vor allem bei einigen Kommentaren – fällt auf, dass ein paar Gründer nicht wissen, wie sie Journalisten ansprechen sollen und dass sie oftmals glauben, dass man sowieso nicht über sie und ihre Ideen berichten will. Beides ist Blödsinn. Man muss nur den passenden Titel und den richtigen Redakteur ansprechen. Ich – zum Beispiel – betreue bei MEEDIA unter anderem die Rubrik Neue Sites. Im Laufe der letzten Monate haben wir Hunderte von deutschen und internationalen Start-ups vorgestellt. Jeden Werktag präsentieren wir mindestens eine neue Seite, ein Start-up oder eine frische Web-Idee. Selbst für einen erfahrenen Redakteur ist es eine Herausforderung, jeden Tag ein neues Projekt zu finden, das  – im Guten wie im Schlechten – lohnt, vorgestellt zu werden.
Schon deshalb bin ich, wie viele andere Kollegen auch, darauf angewiesen, dass sich Firmen, PR-Agenturen oder Gründer bei mir melden und von sich und ihren Unternehmungen erzählen. Das kann eine Pressemitteilung, ein Brief oder eine kurze persönliche Mail sein. Am besten ist es jedoch, wenn Sie mich einfach anrufen. Jeder Journalist hat immer eine Minute, hört immer kurz zu und ist es gewohnt, innerhalb von 30 Sekunden zu entscheiden, ob man das Start-up interessant findet, ob die Idee Potential hat oder ob die Story den Leser interessieren könnte.
Also, liebe Gründer: sprecht mit uns.
Drei vorbildliche Beispiele für eine offene und engagierte Pressearbeit lieferten in den letzten Monaten die beiden Newcomer Roccatune und MyMuesli, aber auch der Branchen-Goliath Xing ab. 
Auslöser für die Diskussion bei Robert Basic war eine Ethority-Untersuchung in der „Wirtschaftswoche“. Die Social Media-Experten aus Hamburg hatten in ihrem „Start-up-Barometer“ analysiert über welche Web-Unternehmen im deutschen Netz am häufigsten gesprochen wird. An Platz eins liegt StudiVZ gefolgt von Xing, Yigg und Last.fm.

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