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Zeitschriften-Werbung wird teurer

Die großen Zeitschriftenverlage verteuern ihre Anzeigenpreise im Jahr 2009 moderat um 2,1%. Das teilte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ angesichts der Präsentation der Preise mit. Die Verlage reagieren damit auf die weitgehend stagnierenden Leserzahlen, gleichzeitig aber auf gestiegene Papierpreise. 40% der rund 600 ausgewiesenen Zeitschriften ändern ihre Preise im Vergleich zum Jahr 2008 gar nicht. Wo Anzeigen am meisten kosten - nach dem Klick.

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Am teuersten ist eine farbige Anzeigenseite (1/1 4c) auch im Jahr 2009 weiterhin beim Auflagen- und Lesergiganten „ADAC Motorwelt“. 107.200 Euro muss die Kundschaft dort auf den Tisch legen – 1.920 Euro oder 1,8% mehr als im Jahr 2008. Knapp unter der 100.000 Euro liegt das Supplement „rtv“ (98.200 Euro / + 3,6%). Die drei großen Magazine folgen mit Durchschnittspreisen von 55.418 Euro („Der Spiegel“), 54.858 Euro („stern“) und 47.594 Euro („Focus“) auf den Rängen 5, 6 und 10 der Preislisten. Am wenigsten gestiegen ist der Tarif bei „TV Movie“ – dort kostet eine Anzeige künftig 53.740 Euro – ein Mini-Anstieg von 0,2%.

Die größte Preiserhöhung gibt es beim Axel-Springer-Programmie „TV Digital“. Der steigende Erfolg der Zeitschrift für zu einem Plus von 4.900 Euro oder 11,2%. Eine 1/1 Seite 4C kostet dort 2009 48.600 Euro. Auf den weiteren Plätzen der Preiserhöhungs-Top-Ten folgen „rtv“, „TV 14“ und das Hype-Magazin „LandLust“, das mit einem Plus von 21,9% auf 15.600 Euro ebenfalls der außerordentlichen postiven Auflagen- und Leserentwicklung Rechnung trägt.

Bei 21 der über 600 vom VDZ ausgewiesenen Publikumszeitschriften werden die Preise – meist aufgrund von Erfolglosigkeit – sogar gesenkt. So fallen die Tarife u.a. bei „Frau im Spiegel“, „Bravo Screenfun“, „Mad“ und „Essen & Trinken für jeden Tag“.

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