Und Erwachsene ebenso.

Derzeit zeigt „Wickie und die starken Männer“ am Vorabend, dass der KI.KA weit mehr als ein Kinderkanal ist. Seit Start der Wiederholungen Ende Juli gab es auf dem 19-Uhr-Sendeplatz Marktanteile von bis zu 5,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen wohlgemerkt. Damit wird der KI.KA sogar zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die großen Privatsender und liegt […]

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Derzeit zeigt „Wickie und die starken Männer“ am Vorabend, dass der KI.KA weit mehr als ein Kinderkanal ist. Seit Start der Wiederholungen Ende Juli gab es auf dem 19-Uhr-Sendeplatz Marktanteile von bis zu 5,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen wohlgemerkt. Damit wird der KI.KA sogar zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die großen Privatsender und liegt am Vorabend meist sogar vor RTL II.

Doch „Wickie“ ist längst nicht das einzige aktuelle Beispiel für erfolgreiche KI.KA-Sendungen bei Erwachsenen. Auch die Kinderserie „Schloss Einstein“, „Kleine Prinzessin“ und „Unser Sandmännchen“ erreichen bei den 14- bis 49-Jährigen derzeit Marktanteile von 4% und mehr. Der mit Abstand erfolgreichste Sendeplatz des KI.KA ist bei den Kindern über 14 Jahren aber seit geraumer Zeit der Sonntag um 12 Uhr. Dort zeigt man Märchen. Und diese Märchen sind so erfolgreich, dass sie es mit ihren Marktanteilen absolut mit den großen Sendern aufnehmen können. „Frau Holle“ katapultierte sich beispielsweise am 27. Januar auf sage und schreibe 9,1%. „Wie man Dornröschen wachküsst“ erzielte eine Woche zuvor 8,9%, ebenso wie „Schneewittchen“ am 17. Februar. Zur Erinnerung: Normal sind für den KI.KA Marktanteile von etwa 1%:

Nun könnte man natürlich auf den Gedanken kommen, die Sache sei klar, die Eltern säßen nunmal alle mit ihren Kleinen am Sonntagmittag vor dem Fernseher, um ihnen die guten alten Märchen nahezubringen. Doch das reicht als Erklärung nicht. Nehmen wir das Beispiel „Wie man Dornröschen wachküsst“: 550.000 14- bis 49-Jährige schalteten den Film am 20. Januar ein. Und wie viele Kinder schauten zu? 220.000. Zweieinhalb mal so viele Über 14-Jährige also. Und der Beweis, dass der KI.KA auf manchen Sendeplätzen auch ER.KA heißen könnte.

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