„Brangelina“-Fotos zum Schnäppchenpreis

Am Donnerstag erscheinen "Gala" und "Bunte" mit den Fotos der Zwillings-Babys Knox Leon und Vivienne Marcheline von Angelina Jolie und Brad Pitt. Die Magazine "People" in den USA und "Hello" in England haben die Rekordsumme von 14 Mio. US-Dollar für die Rechte an den Bildern der Zwillinge hingeblättert. "Gala"-Chef Peter Lewandowski hat dagegen einen Schnäppchenpreis gezahlt, wie er im Gespräch mit MEEDIA bestätigt: um die 100.000 Euro. "Wir haben uns nicht auf ein Bieterspiel eingelassen", so Lewandowski.

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Sie haben im Vorfeld gesagt, sie wollen für die Zwillingsfotos von Angelina Jolie und Brad Pitt nicht mehr zahlen als knapp 100.000 Euro. Hat das geklappt?

Wir haben in etwa das bezahlt, was wir uns vorgestellt haben. Und wir haben nur ein Angebot abgegeben und uns nicht auf ein Bieterspiel eingelassen. Unser Gebot zusammen mit „Bunte“ war vernünftig und wir waren uns relativ sicher, überboten zu werden. Entsprechend wurde uns am Freitag mitgeteilt, dass wir nicht dabei sind. Zu unserer Freude hieß es dann aber am selben Abend, wir seien zwar überboten worden, aber Angelina Jolie und Brad Pitt hätten entschieden, dass trotzdem wir die Fotos bekommen.

Brangelina als glühende Fans von „Gala und „Bunte“?

„Gala“ geht immer positiv mit seinen Stars um. Und das wissen mittlerweile auch Stars aus Hollywood. Es ist nicht unsere Art, Gerüchte über Beziehungskrisen von Angelina Jolie und Brad Pitt oder ähnliche Dinge zu verbreiten. Darum hat mich das Okay der beiden besonders gefreut. Es scheint eben nicht nur das Geld zu zählen, sondern auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Mit dem ersten leiblichen Jolie-Baby Shiloh haben sie rund 10 Prozent an Auflage gewonnen. Was glauben Sie, ist diesmal drin?

Ich erhoffe mir schon ein Plus. Womit wir genau rechnen können, kann ich derzeit nicht sagen.

Einige der Bilder waren bereits gestern an jeder Ecke im Internet zu sehen. Was bringt es noch, exklusiv viel Geld für Bilder hinzulegen, die man sich im Netz für umsonst anschauen kann?

Im Internet waren lediglich die Cover von „Hello“ und „People“ zu sehen, ab heute die von „Bunte“ und „Gala“. In unserem Magazin sind jedoch sämtliche Fotos zu sehen. Für unsere Leser ist das toll und es freut mich sehr, dass wir die Bilder bekommen haben. Als Journalist sehe ich das außerdem als eine Bestätigung für unsere Heft-Ausrichtung.

Sehen sie das Geld für die Fotos auch als eine Art Werbe-Investition für „Gala“?

Nein. Es ist ja nicht so, dass ich seit den Baby-Fotos vor zwei Jahren keine Interviews mehr gegeben habe. Wir haben sowieso ein Dauerrauschen, was die Präsenz in den Medien betrifft. Die beiden sind einfach das interessanteste Liebespaar der Filmgeschichte, aber ich kann das nicht mit marktwirtschaftlichem Kalkül belegen, sondern ich sehe das eher als Belohnung für unsere Leser und deren Treue zu „Gala“.

Was halten Sie generell davon, dass Babys von Stars in solchem Umfang vermarktet werden?

Bei Angelina Jolie und Brad Pitt habe ich ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass das Geld beim ersten Mal gespendet wurde. Das haben unsere Recherchen damals auch bestätigt. Und auch dieses Mal soll das Foto-Honorar bei verschiedenen Hilfsprojekten ankommen, die von Angelina Jolie und Brad Pitt unterstützt werden. Grundsätzlich prüfen wir das auch von Fall zu Fall. Ich finde nicht, dass jeder Star mit den Bildern seines Nachwuchses Geld verdienen sollte. Bei den Zwillingen von Jennifer Lopez beispielsweise haben wir keinen Betrag angeboten.

Die 14 Millionen Dollar, die jetzt von „People“ und „Hello“ für die Brangelina-Zwillinge hingelegt wurden, sind eine Irrsinns-Summe. Warum machen die dieses Spiel mit?

Der US-amerikanische Zeitschriftenmarkt ist sehr schwierig. „People“ fühlt sich durch die neuen jungen Yellows wie „Intouch“ und Co. extrem herausgefordert. Mit so einem Deal zeigen sie, dass sie immer noch die besten sind. Außerdem haben „People“ und “Hello” damit eine weltweite PR.

Mal ehrlich, gehen Ihnen Brangelina mit ihrem weltweiten Rummel nicht ein ganz kleines bisschen auf die Nerven?

Um ehrlich zu sein nicht: wir haben die beiden von Anfang an begleitet. Darüber hinaus nutzen die beiden nutzen ihren Ruhm, um auf Missstände in der Welt aufmerksam. So jemand nervt nicht.

Welches Foto wäre in Deutschland über eine Million Euro wert?

Keines.

Fantasieren Sie doch mal!

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