12Seconds: Twittern per Video

Sagen zwölf Sekunden Film mehr als 140 Zeichen Text? Das neue Video-Angebot 12Seconds glaubt daran und positioniert sich als neues Twitter für Kurzfilme. Beim Microblogging-Dienst haben die Schreiber 140 Zeichen Platz um zu erzählen, was sie gerade machen. Im Gegensatz dazu bietet ihnen die neue Clip-Plattform zwölf Sekunden Sendezeit. Auf die unweigerliche Frage "Warum nur so kurz?" antworten die beiden Macher aus kalifornischen Santa Cruz: „Weil alles Längere langweilig ist.“

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Nicht nur bei der Idee orientiert sich der Neuling an seinem großen Vorbild. Auch bei der funktionalen Umsetzung der Seite stand Twitter Pate. So „folgen“ sich die 12Seconds-Nutzer untereinander. Dafür setzen die Seitenbetreiber auf möglichst geringe Einstiegs-Barrieren: Bei den Filmen spielt es keine Rolle, ob sie mit einer Webcam aufgenommen wurde oder mit einem Handy gefilmt und mobil hochgeladen werden. Dazu lassen sich auch Clips via E-Mail einstellen. Die Betreffzeile fungiert dabei als Überschrift. Bereits fünf Minuten nach Absenden des Mail-Clips ist er online. Genauso einfach geht die Anmeldung: Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse – mehr brauchen Neulinge zum Start nicht.

Über Entwickler hinter dem Angebot ist wenig bekannt. Auf der Seite findet sich nur der Hinweis, dass 12Seconds von einem kleinen Team von Nerds aus Santa Cruz entwickelt wurde und ein reines Nebenprojekt ist. Bekanntester Kopf hinter der Plattform ist der Blogger, Gründer und Web2.0-Berater David Beach. Noch ist das Angebot im Alpha-Stadium. Es gibt keine Investoren und es scheint auch kein Business-Plan zu existieren.

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