Aktienrückkauf bei Axel Springer abgelehnt

Die Hauptgesellschafter der Axel Springer AG sind nicht bereit, Aktien zum Preis von nur 80,00 Euro pro Papier an den Konzern zurückzugeben. Der Medien-Konzern konnte nämlich nach vorläufigen Halbjahreszahlen-Zahlen sowohl den Umsatz um 11 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro als auch das bereinigte EBITDA im Vergleich zum Vorjahr steigern.

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Daher entspreche das Angebot der AG trotz des Aufschlags zum aktuellen Börsenkurs nicht dem tatsächlichen Wertpotential des Unternehmens, teilten die Hauptgesellschafter um Friede Springer und dem strategischen Finanzinvestor Hellman & Friedman mit. Unterstützt werden die Hauptgesellschafter vom Verlagsmanagement, das das Unternehmen ebenfalls mit 80,00 Euro pro Stückaktie unterbewertet sieht. Die Allianz aus Konzernleitung und Hauptaktionären solle den Kleinaktionären (25,8 Prozent) Vertrauen in die Entwicklung der Axel Springer AG signalisieren, sagte eine Konzernsprecherin gegenüber MEEDIA.

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