USA: Britischer „Guardian“ Aufsteiger unter den News-Websites

US-Fachmagazin "Editor & Publisher" hat die Juni-Top-30 der US-amerikanischen News-Angebote im Internet veröffentlicht. Sie basiert auf der Unique Audience, gemessen von Nielsen. Die Top 10 sieht wie folgt aus: MSNBC hat laut Nielsen also mit einem Plus von 37,2% gegenüber dem Vorjahr "Yahoo!" und "CNN" wieder überholt und führt erstmals seit April 2007 das Ranking […]

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US-Fachmagazin "Editor & Publisher" hat die Juni-Top-30 der US-amerikanischen News-Angebote im Internet veröffentlicht. Sie basiert auf der Unique Audience, gemessen von Nielsen. Die Top 10 sieht wie folgt aus:

MSNBC hat laut Nielsen also mit einem Plus von 37,2% gegenüber dem Vorjahr "Yahoo!" und "CNN" wieder überholt und führt erstmals seit April 2007 das Ranking an. Weiterer großer Gewinner ist die Website der "New York Times", die im Mai mit einer Unique Audience von 21,340 Mio. US-Amerikanern einen neuen Rekordwert erreichte und im Juni mit 17,650 Mio. immer noch 40,8% über dem Vorjahresmonat liegt.

Noch Interessanteres spielt sich weiter hinten ab: Auf Platz 27 der Liste findet sich der "Guardian". Im Oktober 2007 hatten die Briten einen US-Ableger ihrer Website gestartet, "Guardian America". Dieser Schritt in den neuen Markt USA scheint sich auszuzahlen. Mit einem heftigen Zuwachs von 79,4% gegenüber dem Vorjahr und einer aktuellen Unique Audience von 4,405 Mio. US-Amerikanern etabliert sich der "Guardian" nach und nach fernab von Großbritannien. Den rasantesten Aufstieg legt aber die "Huffington Post" hin. Der liberale Blog/Magazin-Mix von Ariana Huffington gewann innerhalb der vergangenen zwölf Monate sage und schreibe 219,0% hinzu und liegt mit einer Unique Audience von 4,042 Mio. auf Platz 29 und damit mitten im Feld der etablierten News-Websites.

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