comScore veröffentlicht neuen Quatsch

Schade. Anstatt sich auch hierzulande mit interessanten Zahlen einen Namen als IVW-, AGOF- oder Nielsen-Alternative zu machen, fällt comScore nun schon zum zweiten mal in kurzer Zeit mit völlig nutzlosen Rankings auf. Nach der unbrauchbaren Liste der "25 meistbesuchten Websites in Deutschland" gibt es diesmal unter der radebrechenden Schlagzeile "comScore Veroffentlicht Deutsche Suchmaschinen-Rangliste fur Mai […]

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Schade. Anstatt sich auch hierzulande mit interessanten Zahlen einen Namen als IVW-, AGOF- oder Nielsen-Alternative zu machen, fällt comScore nun schon zum zweiten mal in kurzer Zeit mit völlig nutzlosen Rankings auf. Nach der unbrauchbaren Liste der "25 meistbesuchten Websites in Deutschland" gibt es diesmal unter der radebrechenden Schlagzeile "comScore Veroffentlicht Deutsche Suchmaschinen-Rangliste fur Mai 2008" folgende Liste:

Mit anderen Worten: Hinter Google belegen eBay, ProSiebenSat.1 und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck die Plätze 2 bis 4 im deutschen Suchmaschinenmarkt. Problem an der Sache: Die drei Firmen besitzen überhaupt keine Suchmaschinen. Was comScore gemacht hat, ist alle Suchanfragen, egal wo sie gestellt wurden, zu werten. Sprich: Wenn jemand bei eBay nach Panini-Stickern sucht, ist das im comScore-Ranking genau so eine Suchanfrage wie die Suche nach einem Freund bei studiVZ oder eben die Suche bei einer echten Suchmaschine. Eine "Suchmaschinen-Rangliste" ist das, was comScore da veröffentlicht hat, auf jeden Fall nicht. Wo bleiben also endlich tatsächlich interessante comScore-Zahlen für den deutschen Markt?

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