Tchibo bittet Kunden um Hilfe

Ob gemütliche Kaffee-Shops, Espresso oder Kaffeepads: Tchibo hat alle wichtigen Trends der letzten Jahre verschlafen. Dazu brechen jetzt noch die Verkäufe in den Warenwelten ein. Die Hamburger sind in höchster Not und entdecken nun einen neuen Ratgeber: ihre Kunden. In einer frisch eröffneten Web-Community sind alle Interessierten aufgerufen, Verbesserungs-Vorschläge zu machen und zu diskutieren. Keine echte Innovation: Vor zwei Monaten startete Starbucks bereits eine solche Ideenbörse.

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Die Hamburger und die US-Kaffee-Verkäufer befinden sich in einer ähnlichen Lage. Beide Marken genießen ein hohes Vertrauen bei ihren Kunden, dennoch gehen diese immer häufiger zur Konkurrenz. Nur logisch, die Konsumenten direkt zu fragen, warum sie wechseln. Starbucks richtete deshalb die Webseite My Starbucks Idea ein und bat um Anregungen. Die Vorschläge sind vielfältig und überraschend praktisch. So wird darum gebeten, die Musik leiser zu stellen oder mehr Steckdosen für Laptops zu installieren.

Auch bei Tchibo-Ideas geht es ähnlich konkret zu. Auf der Plattform können die Mitglieder nicht nur Verbesserungsvorschläge einreichen. Sie können sich auch direkt mit den Produkt-Designern austauschen oder ihre Alltagsprobleme mit diversen Artikeln aus dem Tchibo-Sortiment posten und auf hilfreiche Vorschläge hoffen.

Für Tchibo soll die Community von zweierlei Nutzen sein. Zum einen werden auf der Plattform aktive Kunden wieder stärker an die Marke gebunden; zum anderen könnte eine große Ideensammlung zur Verbesserung des Angebotes entstehen.

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