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Berliner online, Saarländer offline

Am Dienstag wurde in Berlin der „(N)Onliner Atlas 2008“ vorgestellt, die neueste Ausgabe der Untersuchung zur Internetnutzung in Deutschland. In Auftrag gegeben wird sie jährlich von der Initiative D21, einem Zusammenschluss aus Politik und Wirtschaft. Laut „(N)Onliner Atlas 2008“ sind 65,1% der Deutschen online – ein Zuwachs von 4,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dieser Wert bestätigt damit in […]

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Am Dienstag wurde in Berlin der „(N)Onliner Atlas 2008“ vorgestellt, die neueste Ausgabe der Untersuchung zur Internetnutzung in Deutschland. In Auftrag gegeben wird sie jährlich von der Initiative D21, einem Zusammenschluss aus Politik und Wirtschaft.
Laut „(N)Onliner Atlas 2008“ sind 65,1% der Deutschen online – ein Zuwachs von 4,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dieser Wert bestätigt damit in etwa die Zahl der ARD/ZDF-Onlinestudie, die auf 65,8% gekommen war. Die Zahl derjenigen, die keinen Internet-Anschluss haben, ist demnach erstmals unter die 30%-Hürde gefallen – auf 29,9%.
Weitere Ergebnisse: Mehr Männer (72,4%) als Frauen (58,3%) sind online, mehr 14- bis 29-Jährige (91,3%) als 30- bis 49-Jährige (81,5%) und Über-50-Jährige (40,3%). Der Breitband-Anteil der Anschlüsse ist innerhalb eines Jahres von 59,5% auf 65,4% gestiegen.
Da die Studie ja ein „Atlas“ sein will, zeigt sie natürlich auch, in welchen Bundesländern und Regierungsbezirken besonders viele oder besonders wenige Nutzer unterwegs sind. An der Tabellenspitze liegen erwartungsgemäß die beiden Stadtstaaten Berlin (70,3% Onliner) und Hamburg (64,3%), Platz 3 geht an Schleswig-Holstein (68,6%). Am Ende des Rankings finden sich die fünf neueren Bundesländer (Plätze 11 bis 15), sowie das Saarland. Dort sind nur 56,8% der Bevölkerung online – immerhin aber ein Plus von 6,1 Prozentpunkten. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland an achter Stelle. Angeführt wird die Europa-Liste von Island, Norwegen und den Niederlanden. Der komplette „(N)Onliner Atlas 2008“ lässt sich auf der Begleitwebsite als PDF herunterladen.

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