Anzeige

ZEITonline und Utopia.de kooperieren

Die Marketingabteilungen der großen Verlagshäuser haben eine neue Zielgruppe entdeckt: die LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability). Gemeint sind Neo-Ökos, konservative Konsumenten, die einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Um diese Zielgruppe besser zu erreichen kooperiert Holtzbrincks „ZEITonline“ nun mit „Utopia.de“. Auch Burda umgarnt mit seinem Ivy-Projekt bereits die LOHAS.

Anzeige

Zu erreichen ist die gemeinsame Webseite unter „zeit.utopia.de“. Bis auf den Seitenkopf mit Zeit-Logo verbirgt sich auf der Homepage die Utopia-Startseite. Sich selbst bezeichnet das Münchner Start-up als „Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil” und wirbt mit dem Claim „Kauf dir eine bessere Welt”. Utopia will der mondänen Ökogemeinde einen Konsum-Kompass bieten; einen Überblick darüber, welche Produkte und Dienstleistungen mit gutem Gefühl kaufen kann. Dabei tauschen die registrierten „Utopisten” in der Community Tipps und Empfehlungen aus; gleichzeitig versorgt eine kleine Redaktion den Leser in journalistischen Rubriken mit den „heißesten” nachhaltigen Produktentwicklungen. Außerdem veröffentlichen „Nachhaltigkeits-Experten“ Fachbeiträge. Auch geben Prominente wie Sandra Maischberger und Axel Milberg ihre Meinung zum Besten. Namen, die auch wunderbar zum Zeit-Klientel passen.

Ob die Online-Zusammenarbeit, der erste Schritt zu einer Print-Kooperation ist, bleibt abzuwarten. Das Gerücht, dass die Verlagsgruppe Holtzbrinck und die von Claudia Langer gegründete Community an einem gemeinsamen Heftkonzept arbeiten, hält sich schon länger.

Vorbild wäre das Burda-Projekt „Ivy“. Neben einem Online-Magazin und einer kleinen Community testet das Öko-Portal aus Hamburg bereits zwei Printausgaben in ausgewählten Städten.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige