Microsoft: Windows 7 mit Touch-Screen

Die Microsoft-Prominenz legt in Sachen Innovation nach. Gründer Bill Gates und CEO Steve Ballmer stellen bei der D6-Konferenz im kalifornischen Carlsbad den Vista-Nachfolger Windows 7 vor. Das besondere an dem neuen Betriebssystem ist, dass es über ein Touch-Screen bedient wird. Wie bei Apples innovativer Entwicklung vom letzten Jahr handelt es sich auch hier um ein Multi-Touch-System. In einer kurzen Demonstration ist zu sehen, dass man auf dem Bildschirm sogar virtuell Klavier spielen kann.

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Julie Larson-Green, Corporate Vize Präsidentin von Microsoft, führte gestern die Möglichkeiten des neuen Betriebssystems vor. Mit „Touchable Paint“ malte sie einen Baum und benutzte dazu alle zehn Finger. Fotos zoomte sie mit zwei Fingern heran und eine Mapping-Applikation wurde durch den Touch-Screen deutlich intuitiver bedienbar.

Allerdings sind die Anleihen vom Konkurrenten Apple unübersehbar. Auf die Frage, ob man bei Microsoft nicht Angst habe, dass Apple womöglich noch vor dem Launch von Windows 7 mit einer neuen Version von Mac OS X herauskomme, gab Ballmer zu, dass es noch Raum für Verbesserungen gäbe. Die Fakten sprächen aber für sich: „Wir verkaufen jährlich 270 Millionen PCs, Apple verkauft 10 Millionen und ist überaus erfolgreich, wir aber auch.“

Gates gab auf dem Podium mit Kara Swisher und Walt Mossberg vom Wall Street Journal noch einmal die Microsoft-Philosophie („Do things better“) zum Besten. „Vista hat uns genügend Anlass dazu gegeben“, schob der Microsoft-Gründer ironisch nach. Doch all zu viel wollten Gates und Ballmer dann doch nicht über ihre neue Entwicklung verraten. Man habe aus der Vergangenheit gelernt und werde der Öffentlichkeit zur rechten Zeit genauere Informationen zukommen lassen.

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