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Ein-Mann-Company greift Seesmic an

Mit „Phreadz“ startet ein neues Video-Kommunikations-Netzwerk. In Eigenregie konzipierte der englischen Blogger und Web-Entwickler „Kosso“ die Internet-Plattform. Die Verwandtschaft zu „Seesmic“, einem der interessantesten aktuellen Webprojekte ist unverkennbar. Phreadz ist aber mehr als ein Klon. Das Start-up geht einen Schritt weiter als sein Vorbild, indem es Inhalte aller Art – Videos, Fotos, Audios, Bookmarks oder Texte mit Videokonversation – untereinander verknüpft.

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Phreadz kann als multimediales Portal verstanden werden. Die Seite erlaubt es, auf eine Vielzahl von Web 2.0-Applikationen wie Youtube-Videos, Flickrfotos, RSS-Feeds und Twitterposts zuzugreifen. Als Basis dient ein persönlicher Video-Player, mit dem sich Clips ansehen und aufnehmen lassen. Mitglieder können aufgenommene Videos posten, kommentieren und verlinken.
Phreadz beschränkt sich aber nicht nur auf Videos. Inhalte aller Art, wie Fotos, Bookmarks oder Texte können ausgetauscht und kommentiert werden. Zudem überträgt die Seite automatisch diesen Content in das persönliche Blog des Nutzers. Ähnlich dem Microblogging-Dienst von Twitter können sich Phreadz-User gegenseitig „folgen“, um über die Aktivitäten von Kontakten informiert zu werden.

Besonders beeindruckend ist das Engagement von Kosso. Ehemals bei BBC Online unter Vertrag, programmierte der selbsternannte „Technokrat, Unternehmer, Hacker und Geek“ das Projekt eigenhändig, ohne Mitarbeiter und Investoren.  Aus den begeisterten Kommentaren während der Phreadz-Vorstellung ist zu erkennen, dass er nicht lange auf Finanziers warten muss.

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