David E. Kelley dreht „Life on Mars“-Remake

Der US-Sender ABC hat im Rahmen der Upfront-Woche sein Programm für die kommende TV-Saison vorgestellt. Neben neuen Staffeln zahlreicher Hits wie "Desperate Housewives", "Grey's Anatomy" und "Lost" startet im Herbst ein Remake der britischen Serie "Life on Mars" - hergestellt von TV-Produzenten-Legende David E. Kelley. Kelley hat in der Vergangenheit zahlreiche Hits verantwortet, u.a. die Serien "Picket Fences", "Chicago Hope", "Ally McBeal" und "Boston Legal".

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„Life on Mars“ war in Großbritannien zwei Staffeln lang ein absoluter Straßenfeger. In der Serie wird ein Polizist durch einen Unfall in die 70er Jahre katapultiert, wo er neben seiner Polizeiarbeit herauszufinden versucht, warum er durch die Zeit gereist ist und wie er zurück in die gegenwart kommt. In Deutschland hatte kabel eins angefangen, die Serie auszustrahlen, die Quoten waren aber nicht berauschend. Staffel 2 steht hierzulande noch aus. In Kelleys US-Remake werden zwei Iren die Hauptrollen übernehmen: Jason O‘ Mara spielt den Zeitreisenden Sam Tyler, der aus „Star Trek: The next Generation“ bekannte Colm Meaney seinen 70er-Kollegen Gene Hunt.
Weitere neue Programme: Im Herbst startet ABC neben „Life on Mars“ nur eine weitere neue Sendung. Das bisherige Line-Up war zu erfolgreich und die Vorbereitungszeit wegen des Autorenstreiks zu kurz, um noch viele andere Neuheiten in Auftrag zu geben. Die zweite neue Sendung heißt „Opputinity Knocks“ und ist eine Gameshow, in der Ashton Kutcher Familien bescht, die direkt zu Hause wertvolle Preise gewinnen können. Ein ähnliches Format lief in Deutschland bei kabel eins ohne großen Erfolg. Im Winter stoßen zwei weitere neue Sendungen zu ABC: Zum Einen die bekannte Comedyserie „Scrubs“ (in Deutschland bei ProSieben), die von NBC zu ABC wechselt, zum anderen „The Goode Family“, eine Animationsserie von Mike Judge, Erschaffer von „Beavis and Butt-Head“ und „King of the Hill“. In „The Goode Family“ geht es um das unfreiwillig komische Leben einer Familie, die alles korrekt machen möchte – egal ob beim Umweltschutz, im Zusammenleben oder anderen Aspekten des Lebens.
Die Fortsetzungen: Neue Staffeln gibt es natürlich für alle großen ABC-Hits, allen voran „Desperate Housewives“ und „Grey’s Anatomy“. Fortgesetzt werden auch „Boston Legal“, „Brothers & Sisters“, „Private Practice“, „Ugly Betty“ und die in Deutschland noch nicht laufenden Serien „Dirty Sexy Money“, „Eli Stone“, „Pushing Daisies“ und „Samantha Who?“. Anfang 2009 startet zudem die vorletzte „Lost“-Staffel, die wie die allerletzte Staffel 2010 über 17 neue Episoden verfügen wird.
Abgesetzt: Angesichts der großen Zahl der zurückkehrenden Serien ist die Zahl der Programme, die bei ABC nicht fortgesetzt werden natürlich gering. Angeführt wird die Liste von – schlechte Nachrichten für Vox – „Men in Trees“, für das damit nach zwei Staffeln das Aus gekommen ist. Ebenfalls eine Trauerfeier organisiert werden kann für die jungen, in Deutschland noch nicht gelaufenen Serien „Cashmere Mafia“, „Cavemen“, „October Road“ und „Women’s Murder Club“.
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